Gschnitz wird erstmals im Jahr 1288 urkundlich erwähnt. Die damalige Namensform lautete "Gasnitz".
In jener Zeit bestanden im Gebiet der heutigen Gemeinde neun Urhöfe: sieben in Gschnitz und zwei auf der Laponesalm. Sämtliche Höfe im Gemeindegebiet haben sich aus jenen neun Urhöfen entwickelt.
Eine der Sehenswürdigkeiten von Gschnitz ist die Pfarrkirche mit Patrozinium am Fest Maria Schnee (5. August). Schon 1730 hatte Gschnitz ein Kirchlein, das bald vergrößert und unter Pfarrer Penz vollständig umgebaut wurde. Prächtige Stukkaturen und Schnitzereien zieren das Gotteshaus. Die Malereien, wie man sie in einem Bergdorf nicht vermuten würde, stammen von Anton Zoller.
Das Bergkirchlein St. Magdalena, eineinhalb Stunden von Gschnitz entfernt, liegt im Gemeindegebiet von Trins. Kirchlein und Einsiedelei werden bereits 1307 urkundlich erwähnt. Sehenswert sind auch der Sandesbach- und der Simmingwasserfall. Das Wander- und Bergdorf Gschnitz, mitten im Naturschutzgebiet, ist eines der wenigen noch nahezu unverfälschten Bergdörfer Tirols. Es liegt eingebettet im Kranz der eindrucksvollen Bergwelt der Tribulaune, des Serleskammes und der Stubaier Alpen. Im Sommer ist es Ausgangspunkt für erlebnisreiche Berg- und Hüttenwanderungen sowie hochalpine Touren.
Rund 200 km markierte Wanderwege und ein gut ausgebautes Hüttennetz (Laponesalm, Bremerhütte, Innsbruckerhütte, Tribulaunhütte, u. a.) bieten sich Wanderern aller Altersgruppen an.